Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

     
  Newsletter FGF e.V.
 

 

Ausgabe 01/21 - 19.02.2021


Gründungsconsulting – fundierte Ausbildung

Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand sind die zentralen Themen des FGF e.V. Wir streben hier nicht nur mit unseren bewährten Formaten danach, den bestmöglichen Austausch von Forschungsergebnissen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft zu ermöglichen – auch die Qualifizierung sehen wir als einen bedeutenden Baustein.

Im Jahr 2020 haben wir erfolgreich den FGF-Nachwuchsworkshop etablieren können, der die nächste Generation von Wissenschaftler:innen mit den Gepflogenheiten unseres Feldes vertraut macht. Als weiteres, neue Qualifizierungsthema steht nun „Gründungsconsulting“ an. Hier kooperiert der FGF e.V. zukünftig mit der DENKFABRIK und wird verschiedene Zertifikatsprogramme anbieten, um die stetig wachsende Zahl von Gründungsberater:innen an Deutschlands Hochschulen und Universitäten optimal bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

Ich lade Sie herzlich ein, diese Chance zu nutzen – im Newsletter finden Sie tiefergehende Informationen hierzu.

Mit den besten Wünschen

Prof. Dr. Andreas Kuckertz
Präsident, FGF e.V.

Folgen Sie uns auch auf Twitter!

Inhalt dieser Ausgabe
  1. G-Forum 2021: Call for Papers
  2. Kooperation FGF mit der Denkfabrik - Zertifikatskurse zum Gründungsconsultant
  3. Neuerscheinung in FGF Studies in Small Business and Entrepreneurship (Springer)
  4. FGF/IfM Bonn Policy Brief  „Unternehmertum im Fokus“ - 2 neue Ausgaben erschienen
  5. Termine der FGF Arbeitskreissitzungen
  6. BMWi/ZEW Studie: Auf Künstliche Intelligenz kommt es an
  7. DIHK-Umfrage: Wie digital ist die deutsche Wirtschaft?
  8. Projekt: Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit
  9. Studie: Warum gründen Deutschlands Forscher:innen nicht?
  10. KfW Research:  Enger Zusammenhang zwischen Risikobereitschaft und Selbstständigkeit
  11. KfW Venture Capital Studie 2020
  12. Studien zu Private-Equity
  13. Rekordwert bei der Vergabe von EXIST-Gründerstipendien in 2020
  14. RKW: Hohes gesellschaftliches Ansehen und steigende Medienaufmerksamkeit für Gründende
  15. RKW: Migrantinnen und Migranten – wer gründet, was motiviert sie und wie geht es weiter?
  16. Stellenausschreibung / Job offers
  17. Aktuelle Call for Papers
  18. Publikationen
  19. Veranstaltungskalender
  20. Startup Wettbewerbe und Förderprogramme 2021
  21. Kurz notiert

G-Forum 2021: Call for Papers

Bis zum 10. Mai 2021 können SIe für die 25. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (G-Forum 2021), die vom 22. – 24. September als Präsenzveranstaltung in Dresden geplant ist, Ihre Beiträge einreichen. Federführender Partner des FGF e.V. ist die Technische Universität Dresden. Tagungspräsident ist Prof. Dr. Michael Schefczyk, Professur für Entrepreneurship und Innovation an der TU Dresden.

Der Themenschwerpunkt des G-Forums 2021 lautet: "Wandel im Entrepreneurship - Chancen und Risiken / Strukturen und Strategien". Eine dynamische Weltwirtschaft stellt das globale Unternehmertum immer wieder vor Herausforderungen. Dies zeigt sich nicht zuletzt an den Geschehnissen des Jahres 2020 und im laufenden Jahr, in welchem Unternehmen aller Größen durch die COVID-19-Pandemie selbst und den getroffenen politischen Maßnahmen zu deren Eindämmung sowie deren Folgen konfrontiert wurden.

Das G-Forum 2021 widmet sich den zahlreichen Fragestellungen, die sich für Wissenschaft und Praxis ergeben: Welche Strukturen unterstützen oder behindern eine Reaktion auf Wandel? Welche Strategien und Managementmethoden können zur Bewältigung solcher tiefen wirtschaftlichen sowie politischen Einschnitte eingesetzt werden? Auf der einen Seite stellt sich daher die Frage, welchen Risiken es zu begegnen gilt. Auf der anderen Seite muss erforscht werden, welche Chancen sich für das Unternehmertum durch die Konfrontation mit Wandel ergeben und welche Lösungsansätze zur Bewältigung solcher fundamentalen externen Einflüssen geeignet sein könnten. 
 
Zur Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis sind ausdrücklich Einreichungen „aus beiden Welten“ erwünscht. Es werden thematisch fokussierte Sessions angeboten, die sich entweder auf Einreichungen aus der Wissenschaft oder aus der Praxis beziehen. Es gibt zwei voneinander unabhängige Review-Verfahren, um den unterschiedlichen Anforderungen an die Einreichungen aus Wissenschaft und Praxis gerecht zu werden. Über Einreichungen zum aktuellen Leitthema der Konferenz hinaus heißen die Programmverantwortlichen ausdrücklich jegliche Einreichung willkommen, die den drei tragenden thematischen Säulen des FGF e.V. entspricht. Dies sind die Themengebiete
  • Entrepreneurship
  • Innovation
  • Mittelstand
Bitte reichen Sie Ihr Full Paper oder Ihr Kurzabstract als pdf-Dokument in einer anonymisierten Form (ohne AutorInnenangaben) bis zum 10.05.2021 über unser G-Forum 2021 Submission- und Konferenztool ein.

Wichtige Daten und Links im Überblick:
Doktorandenkolloquium 30. Juli 2021
G-Forum Konferenz: 23. - 24. September 2021
Einreichungen: 10. Mai 2021 (nur über das Konferenztool möglich)
Information über Annahme: Ende Juli 2021
Anmeldeschluss für TeilnehmerInnen: 15. September 2021

Wir freuen uns sehr auf Ihre Beitragsvorschläge und Teilnahme am G-Forum 2021 in Dresden!
Call for Papers (deutsch)
Call for Papers (englisch)
 Konferenzhomepage
 Submissioneinreichung - Anmeldung

Kooperation FGF mit der Denkfabrik - Zertifikatskurse zum Gründungsconsultant 

Der FGF wird zukünftig in Zusammenarbeit mit der DENKFABRIK Hochschulen & Entrepreneurship e.V. den Zertifikatskurs zum Gründungsconsultant der DENKFABRIK ausbauen und weiterentwickeln.  

Die DENKFABRIK ist eine hochschulübergreifende Initiative, bei der die Mitglieder in den beteiligten Hochschulen direkt im Bereich Entrepreneurship-Lehre tätig sind, um den Gründergeist und konkrete Projekte zu fördern. Mitglieder der FGF oder der DENKFABRIK erhalten vergünstigte Angebote bei der Teilnahme für das Zertifikatsprogramm beider Stufen. 

Der Basiskurs des Zertifikatsprogramms zum Gründungsconsultant startet offiziell am 01. April 2021. Dieser Kurs ist für Einsteiger in das Berufsfeld der akademischen Gründungsberatung konzipiert. Innerhalb von drei Monaten wird den Teilnehmenden Wissen vermittelt und auch Erfahrungen werden ausgetauscht, die Sie als Gründungsberaterin und Gründungsberater benötigen. Anmeldeschluss für den Basiskurs ist der 31. März 2021. 

Der Profikurs des Zertifikatsprogramms zum Gründungsconsultant startet im Herbst 2021. Dieser Kurs ist für Experten des Gründungsconsulting konzipiert und richtet sich an die Gründungsberaterinnen und Gründungsberater mit Erfahrung, die durch Teilnahme am Zertifikatsprogramm ihr Wissen und ihre Methodenkompetenz vertiefen wollen. Der Pilotkurs für das Zertifikatsprogramm für Gründungsconsultants Profistufe startet im September 2021. Anmeldeschluss für den Profikurs ist der 30. Juni 2021. 
Zertifikatskurs - Basisprogramm
Zertifikatskurse - Profiprogramm

Neuerscheinung in FGF Studies in Small Business and Entrepreneurship (Springer)

This edited book presents research results that are relevant for scientists, practitioners and policymakers who engage in knowledge and technology transfer from different perspectives. Empirical and conceptual chapters present original approaches regarding the current practice and policies behind technology transfer. By providing analyses at the macro, meso and micro-level, the respective chapters demonstrate how technology is moving from various organizational contexts into new institutions and becoming a critical aspect for competitiveness.

Editors: Dana Mietzner, Christian Schultz

Bibliographic information
Print ISBN 978-3-030-61476-8, Series Print ISSN 2364-6918, Series Online ISSN 2364-6926, DOI
Springer Link
Informationen zur Reihe und zu den bisherigen Ausgaben

FGF/IfM Bonn Policy Brief  „Unternehmertum im Fokus“ - 2 neue Ausgaben erschienen

Ausgabe 1/21: Einkommenseinbußen von Selbstständigen und deren Konsequenzen für den Lebensstandard ihrer Haushalte

Wann führt ein Einkommensrückgang bei Selbstständigen zu Einschränkungen bei der Lebenshaltung? Dr. Stefan Schneck hat diese Frage vor dem Hintergrund der Corona-Krise untersucht. Sein Ergebnis: Rund die Hälfte der Selbstständigenhaushalte können ihren Lebensstandard nicht mehr halten, wenn sich das Selbstständigeneinkommen um 37 % reduziert.

Ausgabe 2/21:
 "Das (unterschätzte) Potenzial von Handwerksrollendaten für die Gründungs- und Mittelstandsforschung"

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf das Gründungsgeschehen im Handwerk aus? Welche Folgen hatte die Novellierung der Handwerksordnung auf die Marktein- und -austritte in den zulassungsfrei gestellten Handwerkszweigen? Welche Regionen in Deutschland sind besonders durch das Handwerk geprägt?
Antworten hierauf geben Dr. Jörg Thomä, Dr. Katarzyna Haverkamp, Dr. Till Proeger, Dr. Petrik Runst (alle Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen) auf Basis der Handwerksrollendaten.

Weitere Infos (Call for Papers) zum Policy Brief und alle bisher erschienenen Ausgaben der Reihe finden Sie hier.
Zur Ausgabe 1-21 Einkommen
Zur Ausgabe 2-21 Handwerksrollen
Infos und Archiv  - Policy Brief

Termine der FGF Arbeitskreissitzungen

Die folgenden FGF Arbeitskreise (Infos zu allen FGF Arbeitskreisen finden Sie hier) haben Ihre Sitzungstermine 2021 bekanntgegeben:
  • 25.Februar 2021
    Arbeitskreistreffen "Familienunternehmen" im Rahmen der FiFu 2021 (virtuell)

  • 27. und 28. Mai 2021
    gemeinsames Arbeitskreistreffen "Sustainable- und Social Entrepreneurship"

  • 02. Juni 2021
    Arbeitskreistreffen "Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung"
AK Familienunternehmen
FIFU 2021
AK Sustainable- und Social-Entrepreneurship
AK Gründungs- und Mittelstandsfinanzierung
Link zu allen Arbeitskreise

BMWi/ZEW Studie: Auf Künstliche Intelligenz kommt es an

Die Studie untersucht, welchen Beitrag der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen zur Innovationsleistung und der wirtschaftlichen Performance der deutschen Wirtschaft leistet. Auf Basis von Daten der Deutschen Innovationserhebung wird der gesamtwirtschaftliche Beitrag von KI ermittelt.

Die stärksten Beiträge zu Innovationen gehen von KI-Verfahren im Bereich Bilderkennung sowie von KI-Anwendungen zur Automatisierung von Prozessen aus. Außerdem erzielen Unternehmen, die KI relativ breit nutzen (d.h. unterschiedliche KI-Verfahren in unterschiedlichen Anwendungsgebieten einsetzen), tendenziell höhere Innovationsergebnisse. Demgegenüber sind die Innovationsergebnisse weniger stark in Unternehmen, die KI-Verfahren vor allem selbst entwickelt haben. Höhere Innovationserfolge werden tendenziell von jenen Unternehmen erzielt, die KI schon etwas länger einsetzen.

Hier einige der Ergebnisse:
  • Obwohl nur ein kleiner Anteil der Unternehmen (ca. 6 Prozent) KI einsetzt, zeigen sich erhebliche Beiträge von KI zur Innovationsleistung der deutschen Wirtschaft. Unternehmen, die KI einsetzen, sind eher in der Lage, anspruchsvolle Innovationen mit einem hohen Neuheitsgrad hervorzubringen. So liegt durch die Nutzung von KI die Anzahl der Unternehmen in Deutschland mit Weltmarktneuheiten um knapp 4 Prozent höher.
  • Durch den Einsatz von KI erzielte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2018 einen Umsatz mit Marktneuheiten von 11 Mrd. Euro, darunter 7,6 Mrd. Euro mit Weltmarktneuheiten. 9 Prozent des gesamten Umsatzes, den die deutsche Wirtschaft mit Weltmarktneuheiten erzielt hat, können auf den Einsatz von KI zurückgeführt werden.
  • Die Nutzung von KI hat deutlich positive Auswirkungen auf die Rendite der Unternehmen. 2018 lag die Umsatzrendite in Unternehmen, die KI einsetzen, aufgrund des KI-Einsatzes um 1,3 Prozentpunkte höher, d.h. statt 5,1 Prozent Umsatzrendite erzielten diese Unternehmen Dank der Nutzung von KI eine Rendite von 6,4 Prozent. Die höheren Umsätze mit Marktneuheiten (und insbesondere Weltmarktneuheiten) verschaffen den KI einsetzenden Unternehmen somit Wettbewerbsvorteile, die in höhere Renditen umgesetzt werden können.
Zur BMWi-ZEW Studie

DIHK-Umfrage: Wie digital ist die deutsche Wirtschaft? 

Inwieweit haben Cloud-Anwendungen, Robotik und Sensorik, Künstliche Intelligenz, Blockchain & Co. bereits Einzug in die Unternehmen gehalten? In seiner Umfrage "Digitalisierung mit Herausforderungen" zeichnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ein Bild vom Status in den Betrieben.

Bundesweit knapp 3.500 Unternehmen beteiligten sich Ende 2020 an der Erhebung. Ihre Antworten machen klar: Der Umfang, in dem sie Digitalisierungspotenziale nutzen, hat sich nach der Selbsteinschätzung der Betriebe leicht verbessert, insbesondere bei der digitalen Infrastruktur gibt es aber noch Herausforderungen.

Auf einer Notenskala von 1 (voll entwickelt) bis 6 (wenig entwickelt) stufen die Unternehmen ihren eigenen Digitalisierungsgrad demnach nur als befriedigend ein (Durchschnittsnote: 2,9). Bei der Vorumfrage im Jahr 2017 hatte der Notendurchschnitt bei 3,1 gelegen. Digitaler Vorreiter ist der Erhebung zufolge die Informations- und Kommunikationsbranche mit einer Durchschnittsnote von 2,1. Dagegen bewegen sich das Gastgewerbe (3,4), der Handel (3,2) und das Baugewerbe (3,2) nach eigener Einschätzung im hinteren Bereich der Notenskala – hier sind auch nicht alle Prozesse vollständig digitalisierbar.

DIHK Digitalisierung mit Herausforderungen

Projekt: Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Notwendigkeit, die Digitalisierung in den Dienst der Nachhaltigkeit zu stellen, wird in vielen Bereichen von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft inzwischen anerkannt und angegangen. Dennoch ist die Aufgabe ungelöst, die Transformationskraft digitaler Technologien wirksam auf den sozial-ökologischen Wandel auszurichten.

Hier setzt das vom Bundesumweltministerium geförderte Vorhaben „CO:DINA – Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ an. Das Projekt greift Handlungsbedarfe und Themen auf, die als Hebel für eine nachhaltige Gestaltung der Digitalisierung bislang nicht erschlossen wurden. Dafür knüpft es ein Netzwerk von Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft, um gemeinsam neue Gestaltungsräume zu erkunden. 

Die Auftaktveranstaltung des KI-Leuchtturmvorhabens „CO:DINA – Transformationsroadmap Digitalisierung und Nachhaltigkeit" findet am Freitag, 26. Februar 2021 11:00 bis 12:30 Uhr statt.
Projekt CO:DINA
Anmeldung Auftaktveranstaltung

Studie: Warum gründen Deutschlands Forscher:innen nicht?

Deutschland steht für ausgezeichnete Wissenschaft – doch Forscher und Forscherinnen gründen noch immer viel zu selten ein Unternehmen. Warum ist das so? Gesellschaft und Wirtschaft könnten noch stärker vom Know-how der Forscher und Forscherinnen profitieren – durch neue Produkte, Dienstleistungen oder Arbeitsplätze.

Die von der Joachim Herz Stiftung geförderte Studie des Entrepreneurship Research Institute der Technischen Universität München gibt völlig neue Impulse für die Förderung von wissenschaftlichen Ausgründungen. Sie richtet den Fokus erstmalig auf die Psychologie der Gründer und Gründerinnen und die Dynamik in ihren Teams.

Die vorliegende Publikation fasst die Ergebnisse zusammen, zeigt Best Practices und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Hochschule.

Zur Studie der Joachim Herz Stiftung

KfW Research:  Enger Zusammenhang zwischen Risikobereitschaft und Selbstständigkeit

Die berufliche Selbststän­digkeit wird heutzutage häufig als Wagnis gesehen. Tatsächlich sind Selbstständige – insbesondere „frische“ Gründerinnen und Gründer – im Durchschnitt risikobereiter als der Rest der Erwerbs­bevölkerung. Dabei sind Gründer deutlich risikobereiter als Gründerinnen. Das ist auf den höheren Nebenerwerbs­anteil bei Gründerinnen zurückzuführen. Die zunehmende Unsicherheit des gesamt­wirtschaftlichen Umfelds in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass weniger risiko­bereite Menschen das Interesse an einer Selbst­ständigkeit verloren haben.

Der sinkende Gründungsgeist ist volkswirtschaftlich aber ein Problem. Es wäre klug, etwas zu unternehmen, um den Gründungs­geist wiederzubeleben. Unsicherheit bzw. Risiko kann jetzt schon für viele Selbst­ständige reduziert werden.
KfW Research - Fokus Volkswirtschaft Nr. 317

KfW Venture Capital Studie 2020

Der Markt für Venture Capital befindet sich in Deutsch­land seit einigen Jahren im Aufwind: Seit 2014 sind die jährlichen VC-Investi­tionen von 0,7 Mrd. EUR auf 1,9 Mrd. EUR gestiegen. Dennoch fällt der deutsche VC-Markt im interna­tionalen Vergleich weiter zurück, denn gemessen an der Wirtschafts­kraft haben sich die VC-Märkte in anderen Ländern deutlich besser entwickelt. Um zum europäischen Champion Groß­britannien aufzuschließen, müssten deutsche Start-ups jährlich etwa doppelt so viel Venture Capital erhalten, um das französische Level zu erreichen, um über ein Drittel mehr. Größere Finanzierungs­runden sind eine besondere Heraus­forderung für den deutschen VC-Markt: An 9 von 10 solcher Finanzierungs­runden sind ausländische Investoren beteiligt. Für das deutsche VC-Öko­system erhöht dies das Abwanderungs­risiko der finanzierten Start-ups.
KfW Venture Capital Studie 2020

Studien zu Private-Equity

Der Einfluss von Private Equity-Investoren auf deutsche Unternehmen hat seit der Finanzkrise laufend zugenommen. Aus Arbeitnehmerperspektive stehen insbesondere Fragen zur Beschäftigungsentwicklung und zur finanziellen Stabilität der betroffenen Unternehmen im Vordergrund. In der vorliegenden Studie der Hans Böckler Stiftung mit dem Titel "Wie entwickeln sich Unternehmen mit Private-Equity-Eigentümern in Deutschland?" wird empirisch untersucht, wie sich Wachstum, Beschäftigung und Finanzierung von Unternehmen entwickelt haben, die 2013 von Private Equity-Investoren übernommen wurden. Zur spezifischen Beurteilung des Faktors "Private Equity" wird eine Vergleichsgruppe von Unternehmen ohne Private Equity-Eigentümer herangezogen.

Die Studie der Hans Böckler Stiftung kommt unter anderem zu der Schlussfolgerung, dass die Übernahme von Finanzinvestoren oft mit einer erhöhten Belastung für die Unternehmen einhergeht und das Insolvenzrisiko steigt. 

Weitere Studien kommen zu anderen Ergebnissen. So zeigt z.B. die Studie von Invest Europe mit dem Titel "Private Equity at Work", dass Beteiligungskapital ein Wachstumsmotor der Wirtschaft ist. Demnach beschäftigen Private Equity-finanzierte Unternehmen in Europa 10,5 Millionen Mitarbeiter. Allein die Portfoliounternehmen der bei Invest Europe organisierten Beteiligungsgesellschaften schufen im Jahr 2018 mehr als 173.000 Arbeitsplätze, ein Wachstum von 5,5 % und damit deutlich mehr als im europäischen Durchschnitt mit 1,1%. Bei den Unternehmen von Buy-Out-Gesellschaften betrug das Wachstum 5 %.
Studie Hans Böckler Stiftung
Studie Private Equity at work

Rekordwert bei der Vergabe von EXIST-Gründerstipendien in 2020

Trotz der Corona-Pandemie verzeichnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in 2020 einen neuen Rekordwert an Anträgen und Bewilligungen für EXIST-Gründerstipendium.Mit 426 Anträgen für EXIST-Gründerstipendium in 2020 war die Nachfrage nach der Start-up-Förderung des BMWi so groß wie noch nie seit seinem Start in 2007. Die Zahl der bewilligten Gründungsvorhaben war mit 229 ebenfalls auf einem neuen Höchststand. Im Vergleich zum Vorjahr 2019 war das eine Zunahme von 63 Anträgen und 10 Bewilligungen; die Bewilligungsquote lag bei 54 Prozent. Damit zeigen sich erste Effekte der neuen Gründungskulturförderung durch EXIST-Potentiale, deren Ziel letztlich die Steigerung der Ausgründungszahlen ist.
EXIST-Nachricht
EXIST-Gründerstipendium
EXIST-Potentiale

RKW: Hohes gesellschaftliches Ansehen und steigende Medienaufmerksamkeit für Gründende

Die repräsentative Bevölkerungsumfrage des Global Entrepreneurship Monitors 2019/20 (GEM) zeigt, dass Gründende in Deutschland ein hohes Ansehen besitzen.

So stimmen 81 Prozent der 18–64-Jährigen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger der Aussage „In Deutschland genießen erfolgreiche Gründende Respekt und hohes Ansehen“ zu. Dieser Wert hat über die letzten zehn Jahre zugenommen. Im Jahr 2009 waren es noch 75 Prozent Zustimmung. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland im Jahr 2019 bezüglich der gesellschaftlichen Anerkennung von Gründenden gleichauf mit „Gründungsnationen“ wie den Vereinigten Staaten von Amerika. In den USA attestieren 80 Prozent der Bevölkerung Gründenden ein hohes Ansehen. Auch im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarn schneidet Deutschland gut ab. Das Ansehen von Gründenden ist unter anderem in Spanien mit 58 Prozent oder Italien mit lediglich 13 Prozent vergleichsweise geringer. 
RKW: Hohes gesellschaftliches Ansehen

RKW: Migrantinnen und Migranten – wer gründet, was motiviert sie und wie geht es weiter?

Migrantinnen und Migranten sind in Deutschland nicht nur als Fachkräfte willkommen, sie prägen auch das Gründungsgeschehen. Das verraten vor allem ihre Gründungsquoten. Während nur 7,4 Prozent der Personen ohne Migrationshintergrund in den letzten 3,5 Jahren ein Unternehmen gegründet haben oder gerade dabei sind, ein Unternehmen zu gründen, sind es unter Migrantinnen und Migranten fast 12 Prozent.Welche Migrantinnen und Migranten gründen in Deutschland ein Unternehmen? Was motiviert Migrantinnen und Migranten zu einer Unternehmensgründung? Und wie geht es im Zuge der Corona-Pandemie weiter? Diese drei Fragen behandelt der folgende Beitrag. Definiert sind Migrantinnen und Migranten im Rahmen des GEM als Personen, die nicht in Deutschland geboren sind.
RKW: Migrantinnen und Migranten

Stellenausschreibung / Job offers 


  • The College of Management of Technology (CDM) at Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) invites applications for a faculty position in Technology & Policy, either at the untenured level (as Tenure Track Assistant Professor) or at the tenured level (as Associate or Full Professor), with an expected start date of January 1, 2022. Applications should include a cover letter, a curriculum vitae, a publication list, a brief statements of research and teaching interests, as well as contact information (name/address/email) of at least three references for junior candidates, five for senior candidates. All documents should be submitted in PDF-format here.The review of applications will begin on April 15, 2021, and continues until further notice.

  • An der Privatuniversität New Design University St. Pölten (NDU) in Österreich ist eine Stelle Wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Forschungsfeld Management (30 Stunden pro Woche, zum nächst möglichen Zeitpunkt, befristet auf 3 Jahre) zu besetzen. Die Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbungsschreiben, Darstellung der bisherigen Lehrerfahrung, Publikationsliste bzw. Arbeitsproben) sind in elektronischer Form bis spätestens 15.03.2021 einzureichen an
    • Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin sucht eine(n) Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Social Entrepreneurship & Sustainable Business Models (m/w/d) für die Bearbeitung und Akquisition von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten im Forschungsfeld Unternehmensführung und Konsum baldmöglichst. Bewerbungen bitte nur per E-Mail (maximal ein Anhang) unter Angabe der Stellennummer 21/03 bis zum 9. März 2021 an: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Frau Sophia Nowack, Potsdamer Str. 105, 10785 Berlin, mailbox@ioew.de

    • The Chair of Corporate Sustainability at the Technical University of Munich (TUM School of Management) is looking for a Doctoral Researcher “Entrepreneurship for Sustainable Development” (50%). The contract period is 2 years (with the option of increase and prolongation after doctoral seminars). Please send your written application enclosing all relevant documents (cover letter, CV, copies of certificates, work references, and, if applicable, publications) addressed to Prof. Dr. Frank-Martin Belz until February 28, 2021 as one pdf-file to Mrs. Jeanette Kralisch (e-mail: Jeanette.Kralisch@tum.de).
    Der FGF bietet Ihnen hier die Möglichkeit, Ihre aktuellen Stellenausschreibungen im Bereich von Forschung und Lehre zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (für FGF Mitglieder kostenfrei, für nicht FGF-Mitglieder wird hierfür eine Kostenpauschale von 100,- Euro exkl. MwSt. erhoben) einzustellen.

    Gerne nehmen wir auch Stellenausschreibungen aus benachbarten Gebieten entgegen, die sich eher am Rande mit den Themen Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand befassen.

    Bitte kontaktieren Sie unseren Geschäftsführer Ulrich Knaup per Email oder telefonisch unter +49 (0)2151-777 508.

    Aktuelle Call for Papers

    FGF - G-Forum 2021 DresdenIfM Bonn / FGF
    • Policy Brief "Unternehmertum im Fokus" (vormals "Mittelstand aktuell").  Call for Papers und weitere Infos (und alle bisher erschienen Ausgaben)
    ____________________

    FGF Studies in Small Business and Entrepreneurship (Springer Book Series)____________________

    andere Call for Papers
    • Special Issue "Experimental Designs to Address Current Challenges in Entrepreneurship Education Research" at EE&P. This special issue is a joint initiative from USASBE and ECSB and we aim to bring together scholars working in entrepreneurship education and using experimental designs as a method in their field. There will be several events throughout 2021 where, as a prospective author to the special issue, you will have the chance to learn more about the topic from the Guest Editors and receive preliminary feedback on your work. The deadline for manuscripts’ submission is March 31, 2022.

    • Revue de l’Entrepreneuriat - Special issue: Entrepreneurship and Health: a challenging new field of research, Abstract Submission deadline 30th April 2021 Emailed to: entrepreneurshipandhealth@gmail.com

    • Call for Chapters: "Entrepreneurship der Zukunft – Digitale Technologien und der Wandel von Geschäftsmodellen", gesucht werden etwa 15 Kapitel von ausgewiesenen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, die entweder eine Übersichtsarbeit verfassen und/oder neue Forschungsergebnisse aus dem Themenkomplex präsentieren wollen. Einreichung Abstract bis zum 28. Februar 2021 an sebastian.gerth@uni-erfurt.de.

    • Special Issue of Journal of Cleaner Production "Assessing and  forecasting the sustainability impact of new ventures Theories, methods and empirical evidence", (Guest Editors: Klaus Fichter, Florian Lüdeke-Freund, Stefan Schaltegger, Simon Schillebeeckx). Papers from all areas of sustainability, entrepreneurship and innovation research with a link to sustainable entrepreneurship, values-based innovation management, impact investment and sustainability-oriented business model development are welcome. Both original conceptual and empirical scholarly papers will be considered. Submissions can relate to for-profit, hybrid as well as to non-profit ventures and to different stages of the entrepreneurial lifecycle (pre-seed, seed, growth stage). Investigations may focus on the micro-level (single ventures), meso-level (support programs, clusters of start-ups) and/or macro-level (markets, environment, society). Deadline für Vorschläge (Proposal submissions) ist der 31. März 2021. Ein Paper Development Workshop findet dann 30. April 2021 statt. Full Paper können anschließend im Zeitraum von 1. Juli bis 31. August 2021 eingereicht werden.

    • Creativity and Innovation Management, Special Issue – "Sustainable Digital Entrepreneurship". The manuscript submission deadline for this special issue is February 28th, 2021. All submissions will undergo the regular double-blind peer-review process at CIM which will be handled by the guest editors. Articles accepted for this special issue are scheduled for publication for early 2022. Please refer to the author guidelines provided here (see also, Shepherd & Wiklund, 2020). If you have any questions, please contact one of the corresponding guest editors.
    ________________________

    Sonstige CfPFalls Sie einen thematisch passenden CfP hier ankündigen wollen, können Sie sich gerne an unseren Geschäftsführer Ulrich Knaup wenden.

    Publikationen

    Veranstaltungskalender

    Februar 2021

    März 2021April 2021
    Mai 2021
    Juni 2021September 2021November 2021

    Startup Wettbewerbe und Förderprogramme 2021

    • SEIF Awards Tech for Impact
      Impact driven entrepreneurs with innovative tech solutions designed responsibly to contribute to at least one of the UN SDGs. SEIF are looking for European based entrepreneurs, operations can be worldwide. The positive impact dimension should be clearly reflected in the core business principles. 
      We have a broad definition of impact driven tech entrepreneurs spanning across all sectors ranging from solutions applying AI, AR, nanotech, robotics or material science to low tech solutions, digital platforms or drones. You have either created a new solution or apply existing technologies in an innovative way to create positive impact to reach the UN SDGs.

    • Future Hamburg Award 2021
      Auf der ganzen Welt stehen Städte vor ähnlichen Herausforderungen. Und die Veränderungen betreffen alle Bereiche unseres urbanen Alltags. Die Wirtschaft, die Gesellschaft, das Klima – alles wird vom technologischen Fortschritt beeinflusst. Aber wie können wir sicherstellen, dass unsere Städte dabei lebenswert bleiben? Und wie sieht ein nachhaltiges urbanes Leben aus? Klar ist: Die Stadt der Zukunft ist Gemeinschaftssache. Darum will Hamburg mit den besten Startups weltweit kollaborieren. Unser Ziel: Lösungswege für eine wirtschaftsstarke, lebenswerte und nachhaltige Stadt finden.

    • Bayerische Förderprogramm FLÜGGE
      Das bayerische Förderprogramm zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz (FLÜGGE) verfolgt das Ziel, Unternehmensgründungen aus Hochschulen in Bayern im Bereich Innovation, Forschung und Technologie zu unterstützen. Die Einzelheiten zur Umsetzung des Programms sind geregelt in der Richtlinie „Programm zur Validierung von Forschungsergebnissen und Erfindungen (Validierungsprogramm) sowie zur Unterstützung des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz (FLÜGGE)“.

    • BMWi - Förderung der industriellen Bioökonomie
      Start-ups, KMU und Leuchtturmprojekte im Fokus. Mit einer neuen Förderrichtlinie unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Nutzung und den Bau von Demonstrationsanlagen für die industrielle Bioökonomie. Ziel ist es, den Transfer bioökonomischer Produkte und Verfahren in die industrielle Praxis zu unterstützen. Die Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht.

    • GENERATION-D
      Der Wettbewerb fördert studentische Projekte, die kreativ und innovativ aktuelle lokale und globale Probleme von Deutschland aus lösen. Die Gewinnerteams des jeweiligen Wettbewerbsjahres erhalten ein Preisgeld, Mentoring sowie den Zugriff auf unser Netzwerk. Neben dem Gründungszweck steht beim Wettbewerb auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Idee bzw. des Startups im Vordergrund. Die Teams sollen sich dabei an den Prinzipien der Triple-Bottom-Linie orientieren. Die bisherigen Gewinnerprojekte zeichnen sich durch Umsetzbarkeit, nachhaltige Wirksamkeit und Innovation aus und generieren einen sozialen Mehrwert.

    • WECONOMY
      Die 15. Runde des Wettbewerbs WECONOMY wird erneut unter dem Female Focus stehen. Die Diskrepanz zwischen Frauen und Männern im Start-up-Ökosystem ist vor allem Ausdruck ungleicher Chancen. Neben Kontakten zu Mitgründer*innen fehlen ihnen vor allem Netzwerke zur etablierten Wirtschaft. Beides bietet WECONOMY den Gewinnerinnen. Zur Vorbereitung auf den Bewerbungsstart am 1. Mai 2021 können sich innovative Gründerinnen aus dem Tech-Bereich bereits jetzt ein erstes Feedback holen. Am Weltfrauentag, 8. März, treffen sie bei der „Female Edition“ des Speedmentorings der Wissensfabrik in kurzen Gesprächsrunden auf wechselnde Mentorinnen u. a. von SAP, BASF, LBBW und Siemens – allesamt erfahrene Fach- und Führungskräfte aus den rund 130 Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative.

    • Deutscher Startup-Pokal
      Im Rahmen des Deutschen Startup-Pokals präsentieren sich junge Technologie-Unternehmen. Die Innovationen, die den Geschäftsideen zugrunde liegen werden von den Startups im Rahmen von Online-Events in kurzen Pitches vorgestellt. In einer Jury-Session werden die Startups von Experten befragt, bevor das Fachpublikum via Live-Voting über die besten Startups abstimmt und so entscheidet, wer in die nächste Runde einzieht. Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers e.V. (GFFT) richtet den Deutschen Startup-Pokal in der Saison 2020/2021 in den folgenden Kategorien aus: FinTech, Logistik, Industrie 4.0, Cybersecurity, Organizational Intelligence.
    Weitere Wettbewerbe 2021 finden Sie z.B. auf den Plattformen von Gründer.de und der Gründerküche.de.
    Gründer.de
    Gründerküche.de

    Kurz notiert

    Impressum Förderkreis Gründungs-Forschung e.V.
    Entrepreneurship - Innovation - Mittelstand
    c/o Ulrich Knaup
    Gartenstraße 86
    47798 Krefeld
    Tel.: +49 (0)2151-777-508
    www.fgf-ev.de
    info@fgf-ev.de
    Logo FGF e.V.
     


    Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.