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Ausgabe 02/22 - 16.05.2022


G-Forum 2022 – jetzt Vortragsvorschläge einreichen

Die 25. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (G-Forum 2022) am 22. und 23. September 2022 rückt näher. Der FGF e.V. ist zuversichtlich, diese in Präsenz an der Technischen Universität Dresden stattfinden lassen zu können.

Wir freuen uns bereits jetzt über eine Vielzahl interessanter Vortragsvorschläge – einmalig bis zum 31. Mai 2022 wird die Einreichungsfrist verlängert. In diesem Zusammenhang ist es besonderes erfreulich, dass wir wieder den mit 4.000 Euro dotierten KSG Entrepreneurship Research Award für die beste als Full Paper eingereichte Studie ausschreiben und vergeben können. Freuen Sie sich aber nicht nur auf den kollegialen Austausch in Dresden – ebenfalls erwarten Sie inspirierende Keynotes aus Wissenschaft und Politik.

Mit den besten Wünschen 

Prof. Dr. Andreas Kuckertz
Präsident, FGF e.V.


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Inhalt dieser Ausgabe
  1. G-Forum 2022 – Submission Deadline einmalig bis zum 31. Mai 2022 verlängert
  2. FGF-DoktorandInnenkolloquium am 21. September 2022 in Dresden
  3. Karl Schlecht Stiftung stiftet auch in den Jahren 2022-2024 den KSG Entrepreneurship Research Award
  4. Neue Ausgabe des IfM Bonn/FGF Policy Brief (2/22) erschienen: „Abhängige Selbstständigkeit im Multi-Level Marketing“
  5. KfW-Research: Junge Selbstständigkeiten haben sich von Corona-Krise noch nicht erholt, Engpässe verschärfen die Lage
  6. Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderberichts Deutschland 2021/22
  7. Creative Entrepreneurship Day 2
  8. Studie: Green Startup Monitor 2022
  9. KfW Research: Frauenanteil im Mittelstand rückläufig
  10. Special Issue zur Entrepreneurshipforschung
  11. pwc-Studie: Venture capital market study 2021
  12. Migrant Founders Monitor 2022 veröffentlicht
  13. ZEW-Studie: Wer als Gründer/in einmal scheitert, hat auch beim nächsten Mal schlechtere Karten
  14. KfW Research: VC Geschäftsklima knickt ein – hohe Unsicherheit durch Zinswende und Krieg
  15. Studie: The promises and perils of applying Artificial Intelligence for Social Good in entrepreneurship
  16. ifh-Studie: Künstliche Intelligenz in Handwerk und Mittelstand - Ein Forschungsüberblick
  17. KfW Research - Gründungstätigkeit in Deutschland 2021 zurück auf Vorkrisenniveau
  18. Stellenausschreibung / Job offers
  19. Aktuelle Call for PapersFGF Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand
  20. Publikationen
  21. Veranstaltungskalender
  22. Kurz notiert

G-Forum 2022 – Submission Deadline einmalig bis zum 31. Mai 2022 verlängert


Das inzwischen 25. G-Forum findet am 22. und 23. September 2022 an der Technischen Universität Dresden statt und hat das Schwerpunktthema „Wandel im Entrepreneurship – Chancen und Risiken / Strukturen und Strategien“. Wie gewohnt sind am Vortag der Konferenz (21.09.2022) die Durchführung des Doktorandenkolloquium sowie die FGF-Mitgliederversammlung geplant.

Die Abgabefrist für Ihre Submissions wurde einmalig bis zum 31. Mai 2022 verlängert (Call for Papers). Autoren die bereits Ihre Beiträge eingereicht haben, können diese ebenfalls bis zur neuen Submission Deadline aktualisieren.

Beitragsvorschläge und Registrierung können über unser Konferenztool vorgenommen werden. Weitere Details Konferenz-Homepage. Dresden ist eine Kongress- und Veranstaltungsstadt, daher gibt es immer mehrere Events gleichzeitig! Oft ist das Wunschhotel oder die gewünschte Lage nicht mehr verfügbar. Wir raten daher zu frühzeitiger Buchung.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Beitragsvorschläge und Ihre Teilnahme am G-Forum 2022 in Dresden!
Konferenzhomepage - G-Forum 2022 in Dresden
G-Forum 2022 - Konferenztool
G-Forum 2022 - Call for Papers

FGF-DoktorandInnenkolloquium am 21. September 2022 in Dresden

Am 21. September 2022 laden wir interessierte DoktorandInnen im Bereich Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand zu einem DoktorandInnenkolloquium ein. Erfahrene ForscherInnen geben eine Einführung u.a. zur Frage "Wie kann man seine Promotion erfolgreich meistern und veröffentlichen?"

Zusätzlich sollen ausgewählte DoktorandInnen die Möglichkeit erhalten, ihre laufenden Forschungsprojekte in Workshop-Atmosphäre vorzustellen und mit erfahrenen ForscherInnen darüber zu diskutieren.

Ein Präsentationsvorschlag sollte eine zwei- bis dreiseitige Beschreibung mit folgenden Angaben enthalten:

• Thema
• Fragestellung
• Forschungsdesign
• Hypothese(n) sowie
• ggf. erste Ergebnisse und Angaben dazu, welche Fragen im Kolloquium diskutiert werden können.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen unter dem Stichwort „DoktorandInnenkolloquium 2022“ bitte per E-Mail bis zum 30. Juli 2022 direkt an Herrn Ulrich Knaup (knaup@fgf-ev.de). Eine Teilnahme am DoktorandInnenkolloquium ist an die Anmeldung zum G-Forum geknüpft.

Informationen finden Sie auch im Call for Papers zum G-Forum 2022
G-Forum 2022 - Call for Papers

Karl Schlecht Stiftung stiftet auch in den Jahren 2022-2024 den KSG Entrepreneurship Research Award

Es freut uns sehr, dass die Karl Schlecht Stiftung auch in den Jahren 2022 bis 2024 anlässlich der Interdisziplinären Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (G-Forum) Wissenschaftler aus dem Bereich Entrepreneurship fördert und den jährlich mit 4.000,- Euro dotierten KSG Entrepreneurship Research Award auslobt.

Der im Bereich Entrepreneurship themenoffene Preis (u.a. Entrepreneurship Ausbildung an Schulen (Youth Entrepreneurship) und Hochschulen, Entrepreneurship & Management, Innovation & Technologie, Entrepreneurial Finance, interdisziplinäre Ansätze von Entrepreneurship aus den Bereichen Geographie, Psychologie, Soziologie, Ethik und Politik sowie besondere Formen von Entrepreneurship z.B. Corporate, International, Women, Academic, Creative und Cultural) richtet sich an alle Autoren, die zum G-Forum 2022 in Dresden einen Full-Paper Referatsvorschlag (max. 30 Seiten exklusive Literaturverzeichnis) bis zum 31. Mai 2022 eingereicht haben.
Auslobung KSG Best Paper Entrepreneurship Research Award 2022

Neue Ausgabe des IfM Bonn/FGF Policy Brief (2/22) erschienen: „Abhängige Selbstständigkeit im Multi-Level Marketing“

In 2020 ist die Zahl der Solo-Selbständigen im Multi-Level Marketing in Deutschland weiter gestiegen. Viele selbstständige Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer erhofften sich, während der Corona-Pandemie von zu Hause aus Geld mit dem Verkauf von Produkten zu verdienen.

In ihrem Policy Brief „Abhängige Selbstständigkeit im Multi-Level Marketing“ zeigt Dr. Claudia Groß (Radboud University Nijmegen/Niederlande) sowohl die Bedeutung dieses Wirtschaftsbereiches als auch die Gefahren für die Solo-Selbstständigen auf. So stellen sich ihren Forschungen zufolge meist die erhofften Gewinne nicht ein.

Hier geht es zu allen bisher erschienen Ausgaben des Policy Briefs.
Abhängige Selbstständigkeit im Multi-Level Marketing
Zum Archiv des Policy Briefs

KfW-Research: Junge Selbstständigkeiten haben sich von Corona-Krise noch nicht erholt, Engpässe verschärfen die Lage

Die Corona-Krise hat bei Jungselbst­ständigen Spuren hinterlassen. Das zeigt sich unter anderem an ihren Umsätzen. Aktuell liegt die Hälfte derer, die vor 2020 gründeten, immer noch unter dem Umsatz­niveau, das sie vor der Corona-Krise hatten. Insgesamt blickt die Mehrheit der Jungselbst­ständigen jedoch optimistisch auf die Zeit bis Jahresende. Ob dieser Optimismus berechtigt ist, hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie­bekämpfung, von Liefereng­pässen und Preis­steigerungen ab.

Existenzgründungen gelang im zweiten Pandemiejahr zwar etwas häufiger ein pünktlicher Start, lange Verzögerungen von über einem halben Jahr gab es aber mit 17 % deutlich öfter als 2020. Während im Jahr 2020 unsichere Geschäftsaussichten und der Wegfall der Geschäftsgrundlage die häufigsten Auslöser für verzögerte Gründungen waren, so sorgten dagegen im Jahr 2021 Anpassungen der Geschäftsmodelle sowie Finanzierungsprobleme am häufigsten für die verzögerte Realisierung von Gründungen.Die Corona-Krise hat bei Jungselbständigen Spuren hinterlassen. Das zeigt sich unter anderem an ihren Umsätzen. Aktuell liegt die Hälfte derer, die vor 2020 gründeten, immer noch unter dem Umsatzniveau, das sie vor der Corona-Krise hatten. Ihre Geschäftstätigkeit hat sich also bisher nicht vollständig erholt. Insgesamt blickt die Mehrheit der Jungselbständigen (62 %) jedoch optimistisch auf die Zeit bis Jahresende und geht davon aus, bis dahin ihr Umsatzniveau zu steigern.
KfW Research - Jungselbständige haben sich noch nicht vollständig von der Corona-Krise erholt

Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Länderberichts Deutschland 2021/22

Am 31. Mai 2022 präsentiert das RKW Kompetenzzentrum die Ergebnisse aus dem neuen Länderbericht Deutschland des Global Entrepreneurship Monitor (GEM).

Der GEM ist weltweit die einzige Datenquelle, die einen Vergleich der Gründungsquoten vieler Länder in allen Kontinenten ermöglicht. Für eine praxisnahe Einschätzung der Ergebnisse haben wir spannende Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaftsförderung und der Gründungsszene eingeladen. Im Fokus stehen die Themen Female Entrepreneurship, Gründende mit Einwanderungsgeschichte und Startups im Segment der Künstlichen Intelligenz.  Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Die Veranstaltung findet online von 13:30 bis 15:30 statt. Melden Sie sich zu der kostenlosen Veranstaltung über den Button an.
Anmeldung: Online-Präsentation des GEM Monitors 2021-2022

Creative Entrepreneurship Day 2

Im Rahmen des Abschlussevents des Forschungsprojektes "Creative Startup Navigator" wird am 14. Juli 2022 im Gutenberg Digital Hub der Creative Entrepreneurship Day 2 durchgeführt.

In der zweiten Runde des Austauschs zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft, Politik und Wissenschaft werden Erkenntnisse bezüglich der Gründungssensibilisierung in kreativaffinen Studiengängen in Rheinland-Pfalz vorgestellt und diskutiert.
Anmeldung: Creative Entrepreneurship Day 2

Studie: Green Startup Monitor 2022

Junge innovative Unternehmen in Deutschland haben das Thema Nachhaltigkeit klar im Fokus: Die Förderung von Innovationen zur Bekämpfung des Klimawandels (38 %) bildet nach dem Bürokratieabbau (40 %) die wichtigste Forderung deutscher Start-ups an die Politik. Mehr als zwei Drittel aller Start-ups in der Energiebranche können als grün eingestuft werden, weil sie mit ihren umweltentlastenden Produkten und Dienstleistungen die Schritte Deutschlands in Richtung Klimaneutralität beschleunigen.

Fast ein Drittel aller grünen Start-ups sind forschungsnahe Gründungen. „Grüne“ Gründende lernen sich häufig an der Hochschule (40 %) kennen. Bei grünen Start-ups ist der Anteil von Gründerinnen und Gründern mit einem Studienabschluss im Bereich Ingenieurwissenschaften mit 29 Prozent deutlich höher als bei nicht-grünen Start-ups (20 Prozent). Während drei von vier Start-ups Beratungsleistungen und finanzielle Unterstützung wie zum Beispiel Exist in Anspruch genommen haben, besteht bei Angeboten mit Nachhaltigkeitsbezug noch erheblicher Entwicklungsbedarf. Nachhaltigkeitsbezogene Beratungs- und Unterstützungsangebote für Gründende sind an deutschen Hochschulen bislang Mangelware.

Der Green Startup Monitor analysiert die Bedeutung jener Start-ups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten. Er wurde vom Borderstep Institut und dem Bundesverband Deutsche Startups im Jahr 2022 zum vierten Mal erstellt.
Green Startup Monitor 2022

KfW Research: Frauenanteil im Mittelstand rückläufig
 
Die Frauenquote im Mittelstand ist im vergangenen, stark von der Coronakrise geprägten Jahr zurückgegangen. Das ergab eine Sonderauswertung des KfW-Mittelstandpanels. Demnach sank die Zahl der von Frauen geführten Unternehmen 2021 um 30.000 auf rund 608.000. Der Anteil der Frauen an der Spitze kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) ging von 16,8 auf 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

90 Prozent der Unternehmerinnen führen einen Dienstleistungsbetrieb. Im verarbeitenden Gewerbe und der Baubranche sind sie dagegen eher selten vertreten. Lediglich vier Prozent von Ihnen sind dort unternehmerisch tätig. Die Folge: Frauengeführte Unternehmen sind im Durchschnitt deutlich kleiner als die von Männern geleiteten.

Seit 2002 ist die Zahl der Neugründungen in Deutschland von rund 1,5 Mio. auf etwa 540.000 zurückgegangen. Zwar ist ihr Anteil an Gründungen jährlich relativ stabil bei zuletzt 38 Prozent. Aber der grundsätzliche Rückgang von Gründungen wirkt sich negativ auf den Anteil von Frauen aus.Laut KfW-Sonderauswertung könnte eine stärkere Mobilisierung von Frauen im Zuge von Unternehmensnachfolgen eine Option sein, diesem Trend entgegenzuwirken.

Der Bericht kommt zu dem Schluss: „Um die Frauenquote an der Spitze mittelständischer Unternehmen zu erhöhen, gibt es letztlich nur einen gangbaren Weg: Die Zahl der Existenzgründungen von Frauen muss steigen.“ Ein zusätzlicher, wichtiger Ansatzpunkt, so der Bericht, wäre die Stärkung der „Entrepreneurship Education“ in Schulen.
KfW Research - Frauenanteil im Mittelstand rückläufig

Special Issue zur Entrepreneurshipforschung

In den vergangenen Jahren sind auf dem Gebiet der Entrepreneurship-Forschung zahlreiche Veröffentlichungen erschienen. Mit ihrem Special Issue "Knowledge Accumulation in Entrepreneurship" bieten Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen), Prof. Dr. James J. Chrisman Mississippi State University/USA), Prof. Dr. Donald O. Neubaum (Florida Atlantic University, Boca Raton/USA) und Prof. Dr. Karl Wennberg (Stockholm School of Economics/Schweden) eine erste systematische Literaturübersicht an.

Das Special Issue "Knowledge Accumulation in Entrepreneurship" erscheint in der Fachzeitschriften-Reihe "Entrepreneurship Theory and Practice".
Special Issue zur Entrepreneurshipforschung

pwc-Studie: Venture capital market study 2021

In der zweiten Ausgabe der pwc-Marktstudie konnten verschiedene Ergebnisse des Vorjahrs bestätigt werden; es ist ein deutlicher Trend hin zu einem reiferen Markt festzustellen. Als Ergebnis entsteht ein Bild des deutschen Venture Capital Ökosystems, das in Bezug auf beispielsweise angestrebte Beteiligungsverhältnisse (Share ratios), Gestaltung der Beteiligungsoptionen für Mitarbeiter (ESOP) und bevorzugte Bewertungsmethoden mit der Studie von 2020 übereinstimmt. Basierend auf einer breit angelegten, in die Tiefe gehenden Umfrage bei InvestorInnen liefert die Studie eine einzigartige Datengrundlage für Deutschland, die Benchmarking ermöglicht und zu einer besseren Entscheidungsfindung beiträgt. Es werden Rückschlüsse auf Verhandlungsprozesse und die ihnen zugrunde liegenden Motive ermöglicht, mit dem Ziel, zu mehr Transparenz im Ökosystem beizutragen.

Während ein Schwerpunkt der Studie des letzten Jahres auf COVID-19 lag, liegt ein besonderer Fokus in dieser Ausgabe auf Themen rund um ESG (Environmental, Social and Governance) im Investmentprozess. Die Autoren ordnen diesem Thema einen hohen Stellenwert zu und sind in der Studie zu interessanten Ergebnissen gekommen.
pwc-Studie: Venture capital market study 2021

Migrant Founders Monitor 2022 veröffentlicht

Gründende mit Migrationshintergrund sind in Deutschland wichtige Innovationstreiber und bedeutender Wirtschaftsfaktor. Mit dem Migrant Founders Monitor rücken der Startup-Verband und die Friedrich-Naumann-Stiftung dieses Thema in den Fokus. Der Report zeigt, wo wir stehen und welche Chancen ungenutzt bleiben.

22 Prozent der Gründenden in Deutschland haben einen Migrationshintergrund und stellen somit einen signifikanten Teil des Start-up-Ökosystems dar. Die Mehrheit darunter machen mit 59 Prozent die Migrant Founders der ersten Generation aus: Sie sind im Ausland geboren und verfügen über eigene Migrationserfahrung. Der Report legt dort den Schwerpunkt.

Mit einem Akademikeranteil von 91 Prozent heben sich die Migrant Founders der ersten Generation vom Start-up-Ökosystem insgesamt ab. Der Großteil bringt dabei gründungsrelevante Expertise in den Bereichen Wirtschaft und MINT mit. Darüber hinaus ist das Start-up-Mindset hier ausgeprägter.

Migrant Founders der ersten Generation haben häufiger Exit-Ambitionen und streben für ihre Unternehmen höhere Bewertungen an.Zentrale Herausforderungen sieht der Report bei den Themen Kapitalausstattung und Netzwerken -beides müsse ausgebaut werden. Zudem habe bereits jede beziehungsweise jeder dritte Migrant Founder erster Generation im Zuge der Gründung rassistische Erfahrungen gemacht. Hier sei es wichtig, Vorurteilen entgegenzuwirken und so den Standort Deutschland insgesamt zu stärken.
Migrant Founders Monitor 2022

ZEW-Studie: Wer als Gründer/in einmal scheitert, hat auch beim nächsten Mal schlechtere Karten

Eine erfolglose Unternehmensgründung wird in der Regel als wertvolle Erfahrung angesehen, deren Einsichten den gescheiterten Gründern/-innen bei ihrer nächsten Gründung zu mehr Erfolg verhelfen. Dies ist jedoch ein Trugschluss, wie eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim zeigt. Vielmehr ist die Wahrscheinlichkeit, dass gescheiterte Gründer/innen mit weiteren Gründungen erneut scheitern, überdurchschnittlich hoch.

So liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Neugründung von gescheiterten Gründern/-innen das erste Jahr überlebt, 3,8 Prozentpunkte unter der von Erstgründern/-innen. Sie ist sogar 6,5 Prozentpunkte niedriger, wenn Gründer/innen ihr voriges Unternehmen nicht freiwillig aufgaben, sondern Konkurs anmelden mussten. Im Falle eines Konkurses ist es außerdem um 3,9 Prozentpunkte wahrscheinlicher, dass sie auch mit ihrer Neugründung wieder Konkurs anmelden.

Die ZEW-Studie legt nahe, dass eine gescheiterte Unternehmensgründung das unterdurchschnittliche unternehmerische Können der Gründer/innen ausdrückt. Gescheiterte Gründer/innen weichen bei vielen Merkmalen von Erstgründern/-innen ab, etwa bei ihrem Alter, Bildungsabschluss, Erfahrung mit Leitungsfunktionen, aber auch bei der Branche der Neugründung. „In unserer empirischen Analyse haben wir alle diese Unterschiede kontrolliert und gezeigt: Sie sind nicht ausschlaggebend dafür, dass neu gegründete Unternehmen von gescheiterten Gründern/-innen seltener überleben als die von Erstgründern/-innen. Grund scheint vielmehr zu sein, dass es gescheiterten Gründern/-innen im Durchschnitt an unternehmerischem Geschick mangelt“, sagt Dr. Sandra Gottschalk, eine der Autorinnen der Studie und Wissenschaftlerin im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“.
Download: A second chance for failed entrepreneurs: a good idea?

KfW Research: VC Geschäftsklima knickt ein – hohe Unsicherheit durch Zinswende und Krieg

Zwei Jahre nach dem Corona-Schock knickt das Geschäftsklima auf dem deutschen Venture Capital-Markt erneut ein. Der Geschäftsklima­indikator des Frühphasen­segments fällt im 1. Quartal 2022 um 35 Zähler auf 7,2 Saldenpunkte. Ursächlich dafür dürften die sich inflationsbedingt verschärfende Zinswende sowie die kriegsbedingt gestiegene wirtschaftliche Unsicherheit sein. Der Indikator für die Geschäftslage sinkt auf 12,8 Saldenpunkte (-33,0), der Indikator für die Geschäfts­erwartung auf 1,7 Saldenpunkte (-37,0).

Die aktuelle Entwicklung unterscheidet sich allerdings vom coronabedingten Rückgang des Geschäftsklimas 2020 in zwei wesentlichen Punkten: Erstens erfolgt der Rückgang von einem rekordhohen Niveau und zweitens ist der Einbruch nur etwa halb so hoch wie damals.

Im ersten Quartal am stärksten eingebrochen sind die Beurteilungen von Konjunktur, Zinsniveau, Fundraisingklima und Wertberichtigungsdruck. Das Konjunkturklima ist angesichts des eskalierten Krieges in der Ukraine förmlich abgestürzt - sogar deutlich stärker als beim Corona-Schock zwei Jahre zuvor. Wie damals dürfte die konjunkturelle Abkühlung die meisten Startups aber weniger betreffen.

Stärkere Effekte sind von der Zinswende der internationalen Notenbanken zu erwarten, die sich kriegsbedingt beschleunigt hat. Das führt zu niedrigeren Kursen bei Technologieaktien, was sich auch auf die privaten Märkte auswirkt und den Wertberichtigungsdruck erhöht. Aus Investorensicht ist allerdings positiv, dass auch die Einstiegsbewertungen bei neuen Investitionen sinken. Der entsprechende Indikator hat sich deutlich verbessert und ist der einzige mit einem deutlichen Zugewinn. Steigende Zinsen führen auch dazu, dass die Assetklasse VC tendenziell Anlegergelder verliert, was auf lange Sicht das Fundraising erschwert.
KfW Research - VC-Geschäftsklima knickt ein

Studie: The promises and perils of applying Artificial Intelligence for Social Good in entrepreneurship

Artificial intelligence (AI) is viewed as a new breeding ground for entrepreneurial opportunities. While researchers agree that AI holds great potential for economic growth, one question arises: How can it be applied for the greater good of society? The Authors interviewed European entrepreneurs and found that applying AI in social entrepreneurship is associated with both specific promises and perils. They explain their key findings and offer recommendations for entrepreneurs.

In today’s society, artificial intelligence (AI) is an extremely powerful technology that is expected to generate a wide range of innovations. These, in turn, make AI an instigator for an unprecedented level of entrepreneurial opportunity (Kabir 2018). But beyond this potential for economic growth, can AI also have a positive impact on society?Researchers note that AI-based technologies may contribute to alleviating societal problems in various domains, including equality and inclusion; education, health, and hunger; or climate action (Tomašev et al. 2020). And yet, the entrepreneurship literature does not shed sufficient light to date on how entrepreneurial ventures can apply AI for the greater good of society.Given our previous research on (social) entrepreneurship (Scheidgen et al., 2021; Siebold et al., 2019) and artificial intelligence (von Richthofen et al., 2021), we decided to explore this question in greater depth. In our recent study, we identify four main promises and perils associated with applying AI for social good in entrepreneurship.
Studie - The promises and perils of applying Artificial Intelligence for Social Good in entrepreneurship

ifh-Studie: Künstliche Intelligenz in Handwerk und Mittelstand - Ein Forschungsüberblick

Die vorliegende Studie stellt die erste Veröffentlichung in unserer neuen Reihe "ifh Forschungsbericht" dar. Diese löst das bisherige Format der „Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung“ ab. Die Forschungsberichte sind deutlich leserfreundlicher und damit leichter zugänglich gestaltet. 

Die Publikation fasst die internationalen und nationalen Forschungsergebnisse für Handwerk und Mittelstand der vergangenen Jahre zusammen, sammelt Beispielanwendungen, beschreibt Hemmnisse und Erfolgsfaktoren und diskutiert die bestehenden Transferkanäle, um die künftige Rolle von KI im Handwerk zu beurteilen.

Die Forschungsliteratur zeigt, dass die Einführung von KI-Anwendungen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) grundsätzlich vor dieselben Herausforderungen stellt und mit denselben Struktureigenschaften umgehen muss, wie sie von der Digitalisierung schon bekannt sind. Die Herausforderung ist jedoch im KI-Bereich ungleich höher: Während grundsätzlich jeder Betrieb mit hohem Datenaufkommen für die Anwendung künstlicher Intelligenz geeignet ist, ist der Ressourcenaufwand einer eigenständigen Erstellung und Implementierung für Einzelbetriebe in der Regel unrealistisch hoch und bislang tendenziell inkompatibel mit den Struktureigenschaften kleinerer KMU.
ifh-Studie: Künstliche Intelligenz im Handwerk und Mittelstand

KfW Research - Gründungstätigkeit in Deutschland 2021 zurück auf Vorkrisenniveau

Die Gründungstätigkeit in Deutschland wurde wieder aktiver. Mit 607.000 Existenz­gründungen (+70.000) haben sich 2021 ungefähr so viele Menschen selbst­ständig gemacht wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie.

Das entspricht einem Plus von etwa 13 %. Die Gründungs­quote ist auf 119 Gründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18–64 Jahren gestiegen. Dabei nahm die Zahl der Vollerwerbs­gründungen auf 236.000 zu (+35.000). Die Zahl der Nebenerwerbs­gründungen stieg auf 371.000 (+35.000).

Die Corona-Pandemie hatte 2020 massive Auswirkungen auf die Gründungstätigkeit in Deutschland. Es wurden sowohl deutlich weniger Gründungen realisiert als auch viel seltener Gründungen geplant. Weil allerdings viele ihre Pläne coronabedingt nur auf Eis gelegt hatten und im vergangenen Jahr dann doch umgesetzt haben, konnte das Gründungsgeschehen 2021 den Corona-Knick hinter sich lassen. 607.000 Menschen haben den Sprung in die Selbständigkeit gewagt – etwa so viele wie 2019, vor Pandemieausbruch.
KfW Research - Gründungstätigkeit in Deutschland 2021

Stellenausschreibung / Job offers 
  • Jackstädt Fellowships – Dr. Werner Jackstädt-Stiftung fördert die Karrieren junger Universitätsprofessorinnen/-en im Bereich Betriebswirtschaftslehre, Professorinnen/-en an deutschsprachigen Universitäten können bis zu 5 Jahre nach ihrer erstmaligen Berufung in ein Amt der Besoldungsgruppe W2/W3 (oder vergleichbar) einen Antrag auf ein Jackstädt Fellowship stellen. Projektabhängig erfolgt eine Förderung in Form von Personal- und Sachmitteln bis zu 75.000 € pro Projekt. Das Projekt kann einen Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassen und wird als Drittmittelprojekt über die jeweilige Universität abgerechnet. Anträge sind an den Vorsitzenden des Kuratoriums BWL der Dr. Werner Jackstädt Stiftung zu richten: Prof. Dr. rer. pol. Malte Brettel (Vorsitzender), Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure und Naturwissenschaftler, RWTH Aachen, Kackertstr. 7, 52072 Aachen, Email: bwl@jackstädt-stiftung.de
    Der FGF bietet Ihnen hier die Möglichkeit, Ihre aktuellen Stellenausschreibungen im Bereich von Forschung und Lehre zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (für FGF Mitglieder kostenfrei einzustellen.

    Gerne nehmen wir auch Stellenausschreibungen aus benachbarten Gebieten entgegen, die sich eher am Rande mit den Themen Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand befassen.

    Bitte kontaktieren Sie unseren Geschäftsführer Ulrich Knaup per Email oder telefonisch unter +49 (0)2151-777 508.

    Aktuelle Call for Papers

    FGF Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand
    FGF Studies in Small Business and Entrepreneurship (Springer Book Series)____________________

    weitere Call for Papers/Call for Chapters
    ________________________

    Sonstige CfP
    ________________________

    Falls Sie einen thematisch passenden CfP hier ankündigen wollen, können Sie sich gerne an unseren Geschäftsführer Ulrich Knaup wenden.

    Publikationen

    Veranstaltungskalender

    Mai 2022

    Juni 2022
    • 15. – 17.06.2022
      EURAM 2022, Theme: Leading the Digital Transformation”, Winterthur/Zürich (Switzerland)
    August 2022
    September 2022Oktober 2022


    Kurz notiert
    Impressum Förderkreis Gründungs-Forschung e.V.
    Entrepreneurship - Innovation - Mittelstand
    c/o Ulrich Knaup
    Gartenstraße 86
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